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10.05.2022

So kannst Du die Team-Zusammenarbeit neu gestalten

Die Team-Zusammenarbeit ist die wichtigste Grundlage für gute Arbeitsergebnisse. Wenn hier sprichwörtlich Sand im Getriebe knirscht oder jeder nur für sich arbeitet, dann leiden die Projekte darunter. Als Leader hast Du einen wesentlichen Einfluss darauf, wie gut Deine Mitarbeitenden zusammen agieren. Im folgenden Beitrag geben wir Dir Impulse an die Hand, mit denen Du die Zusammenarbeit in Deinem Team ganz neu gestalten kannst.

Stelle Klarheit über die Ziele Eurer Team-Zusammenarbeit her

Es ist wichtig, gemeinsam Ziele zu entwickeln. Nimm Dir Zeit für einen Workshop, in dem ein Leitfaden zur Team-Zusammenarbeit entsteht. Jetzt kommen Begriffe wie „Wertschätzung“ auf den Tisch, die den meisten Team-Mitgliedern wichtig sind. Die nächste Frage lautet: Wie wollen wir diese Ziele erreichen? Welche Maßnahmen sind konkret nötig, damit eine wertschätzende Zusammenarbeit entstehen kann? Nach etwa drei bis sechs Monaten sollten alle Team-Mitglieder reflektieren, wie gut die Team-Zusammenarbeit bis dato geklappt hat, was gut und was verbesserungswürdig ist.

Bestmögliche Voraussetzungen durch eine gute Raumstruktur schaffen

Die Einrichtung des Büros legt den entscheidenden Grundstein dafür, wie eine gute Team-Zusammenarbeit gelingen kann. Im Trend liegen Open Spaces, in denen verschiedene Bereiche für die Team-Arbeit, aber auch für konzentriertes Denken und Arbeiten für Einzelne geschaffen werden. Zudem sollte es Flächen für Workshops und Konferenzen geben. Sogenannte „Telefonzellen“ innerhalb des Büros sind abgegrenzte Räume, die einzelne Mitarbeiter zum Telefonieren oder in Konzentrationsphasen nutzen können. Sie stellen keine Sichtbarriere, sondern nur eine akustische Insel dar, die außerhalb der Team-Zusammenarbeit zeitweise genutzt werden kann.

Tipps für die hybride Team-Zusammenarbeit

Home-Office, Coworking Spaces und Arbeiten in der Cloud: Im 21. Jahrhundert arbeiten Teams häufig über räumliche Grenzen hinweg zusammen. Auch die Pandemie hat dazu beigetragen, dass Unternehmen den Schritt nach vorne gewagt und die technischen Voraussetzungen für eine hybride Team-Zusammenarbeit geschaffen haben. Vorab sollte genau definiert werden, welche Arbeiten einzeln erledigt werden können und welche Aufgaben eine reale Zusammenkunft erfordern. Zur Orientierung: Je komplexer oder emotionaler ein Thema ist, desto eher sollte die Team-Zusammenarbeit vor Ort stattfinden.

Lege Team-Regeln und klare Rollen im Team fest  

Ein Großteil aller Konflikte entspringt aus der Unklarheit darüber, wer welche Rolle einnimmt und wo die Verantwortlichkeiten liegen. Zudem ist es wichtig, klare Team-Regeln festzulegen. Auf dem Weg zu einer wertschätzenden, offenen und gelungenen Team-Zusammenarbeit gibt es zahlreiche Hürden zu meistern. Um nur einige davon zu nennen:

  • Vereinbarung unterschiedlicher Perspektiven aus verschiedenen Fachbereichen
  • Individualität der einzelnen Team-Mitglieder und ihrer eigenen Lösungsansätze
  • Mangel an Zugehörigkeitsgefühl und Team-Identität

All diese Konflikte lassen sich nur lösen oder bestenfalls verhindern, indem vorab klare Regeln für die Team-Zusammenarbeit festgelegt werden. Es sollte keine Unklarheit über die Verantwortlichkeiten für einzelne Aufgabenbereiche geben. Als Leader hast Du die wichtige Aufgabe, zusammen mit den Mitarbeitenden Team-Regeln herauszuarbeiten. Besprecht, welche Telefon- und E-Mail Netiquette ihr von den anderen erwartet und wie alle untereinander erreichbar sind. Darf Sonntagmorgen angerufen werden? Schafft für den Zusammenhalt innerhalb des Teams feste Rituale. Das kann zum Beispiel ein Daily Huddle sein – virtuell oder vor Ort – indem sich alle Team-Mitglieder für maximal 15 Minuten am Morgen über den aktuellen Projektstand austauschen. Auch ein häufiges Konfliktpotenzial ist die Frage, wo die Hol- und wo die Bringschuld von Informationen liegt. Klare Regeln schaffen die wichtigste Voraussetzung für eine gute und vertrauensvolle Team-Zusammenarbeit.

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