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09.05.2022

Die 5 Rollen einer Führungskraft: Mentor, Problemlöser, Koordinator, Vermittler, Innovator

Führungskräfte sind heute weit mehr als nur Entscheider, die Verantwortung tragen, Aufgaben verteilen, Mitarbeiter einstellen und zur Not auch wieder entlassen. Erfolgreiche Leader müssen in verschiedene Rollen schlüpfen. Reine Fachkompetenz reicht schon lange nicht mehr aus, um erfolgreich ein Team zu leiten. Um eine Organisation auf Erfolgskurs zu halten, müssen Leader ihre Agilität unter Beweis stellen. Gleichzeitig besteht die große Herausforderung darin, inmitten dieses Wandels, Stabilität herzustellen. Dies gelingt nur, wenn Führungskräfte in der Lage sind, in verschiedene Rollen zu schlüpfen und diese auch perfekt auszufüllen.

Mentor: Mit gutem Beispiel vorangehen können

Zu den Rollen einer Führungskraft gehört es, in die Position des Mentors zu schlüpfen. Er begleitet die individuelle Entwicklung seiner Mitarbeiter, kennt deren Stärken und Schwächen, hört zu, motiviert und hilft dann weiter, wenn es mal nicht so gut läuft. Dafür müssen Führungskräfte ein hohes Maß an emotionaler Intelligenz mitbringen. Mitarbeiter sollten immer das Gefühl bekommen, sich an ihren Vorgesetzten wenden zu können, ohne direkt negative Konsequenzen zu erwarten.

Problemlöser: Wenn es mal brenzlig wird

Führungskräfte sind dann am meisten gefragt, wenn es zu Problemen kommt – im Projekt, mit Kunden oder auch innerhalb des Teams. Sie müssen einen kühlen Kopf bewahren und eine Lösung dafür finden. Im Idealfall hat der Leader sogar die Fähigkeit, sich anbahnende Probleme rechtzeitig zu erkennen. Das Ziel bei allen Problemen ist es, einen Konsens zu finden, Kompromisse auszuhandeln und kollektive Anstrengungen zu moderieren und zu unterstützen. In der Rolle des Problemlösers ist es wichtig, ein gutes Arbeitsklima herzustellen.

Koordinator: Damit es rund läuft

Als Koordinator behältst Du die Stricke in Deiner Hand. Zwar ermöglichst Du Deinen Teammitgliedern eine individuelle Entfaltung und Entwicklung, gibst ihnen Verantwortung in die Hand und förderst sie. Aber am Ende bist Du derjenige, der den aktuellen Projektstand kennt, Pläne und Prozesse erstellt und darauf achtet, dass Regeln und Standards eingehalten werden. Durch Deine Zuverlässigkeit sorgst Du dafür, dass verlässliche Standards entstehen und die Werte des Unternehmens wie zum Beispiel Kundenservice und Termintreue kompromisslos eingehalten werden.

Vermittler: Mit kluger Taktik zum Erfolg

Um alle Rollen einer Führungskraft gut ausfüllen zu können, sind Leader auf ihre Vermittlungsfähigkeit angewiesen. Dieses Talent kommt in vielen unterschiedlichen Bereichen zum Einsatz. Vermittlung beginnt bereits bei der Akquise neuer Aufträge. Es müssen Kontakte hergestellt und Netzwerke gepflegt werden, um neue Auftraggeber von den eigenen Leistungen zu überzeugen. Als Vermittler treten Leader auch dort auf, wo es zu internen Schwierigkeiten und Konflikten kommt. Brodelt es im Team, haben sie die Aufgabe, die Ursache zu finden, alle Beteiligten an einen Tisch zu holen, Konflikte aus der Welt zu schaffen und dafür zu sorgen, dass sie nicht wieder aufs Neue entfachen. In dieser Position nimmst Du eine wichtige, repräsentative Rolle ein.

Innovator: Den Mut zu Neuem haben

Nichts ist so abträglich für den Erfolg wie Stillstand. Zu den Rollen einer Führungskraft gehört es daher, laufende Prozesse regelmäßig auf ihr Optimierungspotenzial zu prüfen. Als Innovator machst Du den Weg für Veränderungen frei und schaffst Perspektiven für die Zukunft. Dadurch bekommt Dein Unternehmen die nötige Innovationskraft, sich gegenüber dem Wettbewerb zu behaupten.

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