Assessment-Center sind moderne Auswahlverfahren, um die Spreu vom Weizen zu trennen. Während es in der Besetzung von Stellen meistens darum geht, die Fähigkeiten und Kernkompetenzen eines Bewerbers herauszufinden, stellen Leader während eines Assessment-Centers ihre Führungsqualitäten unter Beweis. Ein besonderes Augenmerk liegt auf den Soft Skills wie ihrer Kommunikationsfähigkeit und den sozialen Kompetenzen.

Übungen & Aufgaben: Das erwartet Dich bei Deinem Assessment-Center

Wenn Du es bis zum Assessment-Center für Führungskräfte geschafft hast, geht es nicht mehr darum, Dein Wissen unter Beweis zu stellen. Im Auswahlverfahren entscheidet sich, wie gut Du für eine Führungstätigkeit geeignet bist. Das Management und die Personalberater treten als Beobachter auf, die Dich und Dein Verhalten in kritischen Situationen beobachten. Auf die folgenden Übungen kannst Du Dich bei Deinem nächsten Assessment-Center einstellen.

Kritische Mitarbeiter- und Kollegengespräche führen

Du wirst Dich mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit in einer Rollenübung wiederfinden. Dabei tritt ein fiktiver Mitarbeiter oder Kollege patzig, angriffslustig oder betont introvertiert auf. Du hast die Aufgabe, das Gespräch in eine konstruktive Richtung zu lenken, die Konflikte zu erkennen und eine Lösung zu finden.

Selbstpräsentation: Was sind Deine Werte?

Oftmals wird von den Kandidaten im Assessment-Center eine Selbstpräsentation gefordert. Eine Kernkompetenz jeder Führungskraft ist eine realistische Wahrnehmung der eigenen Stärken und Schwächen. In dieser Präsentation hast Du die große Chance, Deine Wertvorstellungen zu präsentieren und zu zeigen, was Dich für die angestrebte Position motiviert.

Die Postkorbübung: Wie arbeitest Du unter Zeitdruck?

Diese Übung gehörte lange Zeit zu den meistgenutzten Übungen und wird bis heute gerne im Assessment-Center für Führungskräfte eingesetzt. Das Management möchte sehen, wie effektiv Du unter Stress arbeiten kannst. Du bekommst einen Stapel mit Unterlagen, Briefen und Dokumenten, den Du unter Zeitdruck durcharbeiten musst. Oftmals ist die Aufgabe so angelegt, dass Du keine Chance hast, alles genau anzusehen. Jetzt heißt es: Nerven bewahren, Prioritäten setzen und Zusammenhänge erkennen. Im Anschluss stellst Du vor, wie Du mit den vorgelegten Dokumenten weiter umgehen würdest, was als erstes erledigt und was vielleicht delegiert werden kann.

Vortrag zu aktuellen Themen

Oftmals haben angehende Führungskräfte Schwierigkeiten, unvorbereitet zu sprechen. Genau diese Fähigkeit musst Du bei dieser Übung aber unter Beweis stellen, wenn Du gebeten wirst, spontan 5 bis 10 Minuten zu einem aktuellen Thema zu reden. Dabei kommt es vor allem darauf an, leidenschaftlich zu sein, das Publikum mitzureißen und von einer Sache zu überzeugen.

Der Business-Case

Bei dieser Übung wirst Du vor ein typisches Problem gestellt, welches Dich in Deinem zukünftigen Arbeitsalltag begleiten wird. Ein Beispiel: Ein Kunde möchte den Preis für ein Angebot drücken und droht damit, zur Konkurrenz zu wechseln. Jetzt ist es an Dir, Fakten herauszuarbeiten, eine Entscheidung zu treffen und diese zu begründen.

Wie können sich Führungskräfte auf ein Assessment-Center vorbereiten?

Mache Dich im Vorfeld mit den typischen Aufgaben vertraut, die Dich in einem Assessment-Center erwarten können. Insbesondere die Übungen zur Selbstpräsentation und zur freien Rede über ein bestimmtes Thema kannst Du üben. Lass Dir von einem Freund oder Deinem Partner spontan ein Thema zurufen, über das Du eine flammende Rede hältst. Auf die Selbstpräsentation kannst Du Dich gut vorbereiten, indem Du reflektierst, was Dich ausmacht und eine Antwort auf die Frage suchst: Warum bin ich der beste Kandidat für diese Stelle?

Weitere Tipps für Assessment-Center auf einen Blick:

Gerne unterstützen wir Dich in der Vorbereitung auf ein wichtiges Assessment-Center mit einem individuellen Coaching.

Ständig klingende Smartphones, Meetings bis in die späten Abendstunden und permanente Erreichbarkeit selbst während des Urlaubs: All das führt irgendwann in einen Zustand der starken, psychischen Erschöpfung. Burnout hat viele Symptome: Antriebslosigkeit, Gleichgültigkeit und das Gefühl, starke Misserfolge zu erleben. Das ungleichmäßige Verhältnis zwischen Stress und Erholungsphasen führt in unserer Zeit dazu, dass psychische Erkrankungen ansteigen. Aber vor allem sind es innere Antreiber, die Menschen steuern u nd oft zu Höchstleistungen antreiben. Wie Du innere Antreiber für die Burnout Prävention erkennst, haben wir Dir an dieser Stelle zusammengefasst.

Was sind innere Antreiber?

Innere Antreiber sind Muster und Mantren, die unsere Denk- und Handlungsweisen steuern. Diese Antreiber sind wichtig, denn sie bieten Orientierung im Alltag. Entsteht allerdings eine Überbetonung dieser Antreiber, dann schlagen sie ins Negative aus.

Ein Beispiel

Als Kind wurde Dir vielleicht häufig der Satz gesagt: „Stell Dich nicht so an“. Du hattest am Morgen Bauchschmerzen, wolltest Dich ausruhen, aber wurdest stattdessen in die Schule geschickt. „Ein Indianerherz kennt keinen Schmerz“ oder „Nur die Harten kommen in den Garten.“ All das sind Glaubenssätze, die vielen Menschen bereits in der Kindheit eingepflanzt werden und die Auswirkungen bis in das Erwachsenenalter haben. Sie führen dazu, dass sich Menschen auch im Berufsleben später krank zur Arbeit schleppen bis zur vollkommenen körperlichen und seelischen Erschöpfung. 

In der Psychologie werden 5 verschiedene Antreiber unterschieden, deren Kenntnis für eine Burnout-Prävention wichtig sind:

  1.     Sei stark!
  2.     Sei perfekt!
  3.     Mach es allen recht!
  4.     Streng Dich an!
  5.     Mach schnell!

Psychologen gehen davon aus, dass jeder Mensch alle Antreiber in sich trägt. Die stärksten Antreiber treten in Stresssituationen hervor.

Warum innere Antreiber zu Stress führen

Hinter jedem inneren Antreiber streckt eine positive Motivation: Anerkennung, Erfolg, Harmoniebedürfnis, Fleiß, Perfektionismus. Diese Eigenschaften sind sehr förderlich für die Teamarbeit und das gesamte Arbeitsleben. Allerdings gilt hier, was auch in anderen Bereichen des Lebens wichtig ist: Es kommt auf das richtige Maß an. Stress befeuert den stärksten Antreiber in Dir, was wiederum zu neuem Stress und schlussendlich zu einer Abwärtsspirale führt. Darum ist es so wichtig, diese inneren Antreiber zu erkennen und sie bewusst wahrzunehmen.

Verschiedene Methoden der Burnout Prävention

In der Burnout Prävention gibt es verschiedene Möglichkeiten im Umgang damit. Eine Variante ist es, den inneren Antreibern Erlauber gegenüberzustellen. Dazu musst Du im ersten Schritt Deinen dominanten Antreiber identifizieren, um ihn mit einem Erlauber aufzulösen. Jedem inneren Antreiber steht ein Konter-Glaubenssatz gegenüber:

  1.     Sei stark! – Ich darf um Hilfe bitten!
  2.     Sei perfekt! – Ich gebe mein Bestes und das ist gut genug
  3.     Mach es allen recht! – Ich darf Nein sagen
  4.     Streng Dich an! – Meine Kraft gehört mir
  5.     Mach schnell! – Ich darf mir Zeit nehmen

Die Erlauber sind der Schlüssel dafür, ein Übergewicht eines der inneren Antreiber aufzulösen. Das erfordert neben der ersten Erkenntnis darüber, was Dich krank macht, vor allem sehr viel innere Arbeit. Im Rahmen eines Coachings können Dich unsere Experten bei der Burnout Prävention unterstützen. Das Ziel ist es, Resilienz aufzubauen und ungesunde Verhaltensweisen zu erkennen. Neben der Abwärtsspirale in das „Höher, Schneller, Weiter“ gibt es immer auch einen zweiten Weg. Im Rahmen der Burnout Prävention unterstützen wir Dich dabei, diesen Weg zu finden.

Als Leader kannst Du in Deinem beruflichen Umfeld nur dann erfolgreich sein, wenn Du die Regeln des gesellschaftlichen Umfangs beherrscht. Oftmals entscheiden kleine Nuancen im Verhalten darüber, wie souverän und professionell Du von Deinen Mitarbeitern wahrgenommen wirst und ob Geschäftspartner Dir auf Augenhöhe begegnen. Im geschäftlichen Umfeld gelten Regeln und Normen – diese zu beherrschen baut Unsicherheit ab und Du gewinnst an Souveränität. Die wichtigsten 7 Regeln im Business-Knigge haben wir Dir an dieser Stelle zusammengefasst.

Business-Knigge für Führungskräfte: Das sind die wichtigsten Verhaltensregeln

1. Merke Dir Namen!
Diese Regel gilt sowohl für den Kontakt mit Deinen Teammitgliedern als auch für die Zusammenarbeit mit Geschäftspartnern. Auch eine fehlerhafte Schreibweise eines Namens im schriftlichen Verkehr ist ein No-Go im Business. Merke Dir vor einem Meeting die Namen aller Beteiligten – das signalisiert Interesse und ist eine Frage des Respekts.

2. Contenance in Stressmomenten
Jeder kennt sie: Die Tage, an denen schon am Morgen der gesamte Terminplan durcheinander gerät, sich vor der Bürotür eine lange Schlange bildet und das Postfach meldet: 50 ungelesene Nachrichten. Es ist nur menschlich, jetzt nervös zu werden. Der Business-Knigge verbietet es aber an dieser Stelle, die Contenance zu verlieren, unhöflich oder sogar laut zu werden.

3. Bloßstellungen vermeiden
Ein Mitarbeiter hat einen großen Fehler begangen, der sich auf das gesamte Projekt auswirkt? Dann kläre dies immer unter vier Augen. Der Business-Knigge verbietet es, Teammitgliedern vor versammelter Mannschaft ihre Fehler vorzuhalten.

4. Beweise Zuverlässigkeit
Du hast versprochen, Dir am nächsten Tag Zeit für ein Mitarbeitergespräch zu nehmen? Dann plane Dir diese Zeit fest ein. Halte Dich an Abmachungen und sorge dafür, dass Du Terminversprechen immer einhältst. Nur dann kannst Du Zuverlässigkeit auch von Deinem Team erwarten.

5. Sei pünktlich!
Kaum etwas wird als unhöflicher im Business empfunden als Unpünktlichkeit. Wenn Geschäftspartner auf Dich warten müssen, sinkt mit jeder Minute die gute Stimmung. Zu spät zu einem Meeting zu kommen oder ein für 10:00 Uhr angesetztes Telefonat erst um 10:15 Uhr zu beginnen, schafft keine guten Voraussetzungen für eine Zusammenarbeit. Übrigens gilt diese Regel auch für Mails. Der Business-Knigge schreibt vor, dass Mails möglichst innerhalb von 24 Stunden beantwortet werden sollten.

6. Interesse zeigen
Im Kontakt mit neuen Menschen solltest Du ehrliches Interesse zeigen. Ob ein neues Teammitglied oder ein Geschäftspartner: Die Fragen dürfen nicht zu privat sein, aber gerne auch mal ein Stück vom Geschäftlichen abweichen. Vielleicht entdeckst Du in den sozialen Netzwerken in der Vorab-Recherche, dass auch Dein Gegenüber leidenschaftlicher Golfer ist? Das wäre ein hervorragender Aufhänger für ein Gespräch.

7. Hilfsbereitschaft
Als guter Leader hast Du ein Gespür dafür, wenn es brennt. Erblickst Du einen verzweifelten Mitarbeiter hinter dem Bildschirm? Dann nimm Dir kurz Zeit und biete Deine Hilfe an. So entsteht übrigens auch ganz nebenbei ein gutes Klima in Deinem Unternehmen, das von Hilfsbereitschaft und Wertschätzung geprägt ist.

Wenn Du diesen Business-Knigge verinnerlicht hast, dann schaffst Du die besten Voraussetzungen für ein sicheres und souveränes Auftreten als Führungskraft. Gerne bieten wir Dir im Rahmen unserer Coachings und Seminare weitere Hilfestellungen dafür an.

„Mein Chef macht mich krank!“ Diesen oder ähnlichen Satz hat vielleicht jeder von uns schon einmal im Freundes- und Bekanntenkreis gehört oder zu Beginn seiner Laufbahn selbst geäußert. Dahinter steckt viel Wahres, denn die Art der Führung wirkt sich direkt auf die Gesundheit, die Leistungsbereitschaft und die Motivation der Mitarbeiter aus. Die psychische und physische Gesundheit eines Mitarbeiters gehört zu den wichtigsten Gütern in der Berufswelt. Wie Du sie durch eine gesunde Führung aufrechterhalten kannst, dazu findest Du in diesem Beitrag einige Tipps und Inspirationen.

Gesunde Führung: Was versteht man darunter?

Es gibt zahlreiche Studien darüber, wie sich eine gesunde Führung auf die psychische und physische Gesundheit der Mitarbeiter auswirkt. Zu den wichtigsten Merkmalen eines gesunden Führungsstils und guter Führungskräfte gehören: 

Wer eine gesunde Führung leben möchte, blickt aus der Vogelperspektive auf sein Team. Unteranderem, wie geht es den einzelnen Team-Mitgliedern? Wie sind die Beziehungen untereinander gestaltet? Wie steht es um die individuelle Zufriedenheit aller Mitarbeiter? Mit einem gesunden Führungsstil gelingt es den Führungskräften, die individuellen Potenziale einzelner Team-Mitglieder zu erkennen und diese zu entfalten. Daneben haben sie aber auch die sozialen Bedürfnisse aller Team-Mitglieder im Fokus und sorgen dafür, dass die Work-Life-Balance gelingt.

So entwickelst Du einen gesunden Führungsstil in Deinem Unternehmen

Phasen der Hochleistung und der Entspannung sollten in einem Unternehmen immer ausgeglichen sein. Stand gerade ein intensiver Endspurt in der letzten Projektphase an? Dann sollte es danach einen Ausgleich geben, vielleicht im Rahmen eines Barcamps. Als Leader trägst Du eine große Verantwortung für die Gesundheit Deiner Mitarbeiter. Wenn Du die nachfolgenden 5 Säulen einer gesunden Führung beachtest, dann bist Du auf dem richtigen Weg zu einer gesunden Unternehmensführung.

  1. Positive Selbstführung
    Als Leader bist Du der Leuchtturm für Dein Team, an dem sich alle orientieren. Daher solltest Du mit gutem Beispiel vorangehen und eine positive Lebenseinstellung vorleben. Auch ein positiv geprägtes Menschenbild ist wichtig. Dazu gehört es auch, ausreichend Pausen, gesunde Ernährung und Bewegung in Deinen Alltag zu integrieren.
  2. Ehrliches Interesse
    Mitarbeiter möchten wahrgenommen werden. Indem Du ehrliches Interesse an ihren beruflichen und auch privaten Bedürfnissen zeigst, bringst Du ihnen Wertschätzung entgegen. Nimm Dir Zeit, wenn ein Mitarbeiter das Gespräch sucht und schalte währenddessen Dein Smartphone aus. Ermutige Deine Mitarbeiter dazu, Dir ihre Wünsche, Nöte und Bedürfnisse aktiv mitzuteilen.
  3. Potenzial entfalten
    Auf Deinen Schultern liegt die hohe Verantwortung, die Potenziale Deiner Mitarbeiter zu erkennen und dafür zu sorgen, dass sie auch entfaltet werden können. Oftmals erkennen die Mitarbeiter selbst gar nicht, was in ihnen steckt. Du bist Potenzial-Entfalter und Potenzial-Entwickler für Dein Team.
  4. Information & Kommunikation
    Hole Dein Team ab und beziehe es in alle wichtigen Entscheidungen ein. Nichts fühlt sich für Mitarbeiter schlimmer an, als außen vor gelassen zu werden. So entsteht Demotivation.
  5. Wertschätzung
    Das Thema Wertschätzung steht im Grunde über allen anderen Säulen und ist die Grundvoraussetzung für eine gesunde Führung. Gib Deinen Mitarbeitern regelmäßig wertschätzende Feedbacks. Mache ihnen bewusst, wie wichtig ihre Leistung für das große Ganze ist. Wer das Gefühl bekommt, ein wichtiger Teil von etwas zu sein, fühlt sich motiviert, angetrieben und – wertgeschätzt.

Eine gesunde Führung entsteht nicht von selbst. Mit den oben genannten Säulen einer gesunden Unternehmensführung kannst Du die sozialen und emotionalen Faktoren am Arbeitsplatz so gestalten, dass ein gesundes und angenehmes Arbeitsumfeld entsteht.

Mentale Stärke ist die Fähigkeit, sich im richtigen Augenblick auf das Wesentliche konzentrieren zu können und Energien zu bündeln. Für Extremsportler ist ihre mentale Stärke die Kraftquelle, aus der heraus sie ihren Erfolg schöpfen. Sie befähigt dazu, in Extremsituationen zielorientiert zu handeln. Auch Ärzte sind auf diese Fähigkeit angewiesen, die im Ernstfall Leben rettet. Durch mentale Stärke stabilisierst Du Deine physische und psychische Gesundheit und gewinnst an Leistungsfähigkeit. Die gute Nachricht: Die mentale Stärke kannst Du trainieren.

Warum ist mentale Stärke in der Führungsarbeit so wichtig?

Fast jedes Business steht unter einem wachsenden Leistungsdruck. Ein Anruf oder eine unerwartete Mail und auf einmal heißt es: Funktionieren und abliefern, obwohl der Tag eigentlich ganz anders geplant war. Ein Kunde möchte bis zum Feierabend noch schnell eine Auswertung der Projektergebnisse haben. Doch leider hat sich der Kollege, der für dieses Projekt verantwortlich ist, sich am Morgen krankgemeldet. Inmitten dieser Hektik und des Leistungsdruckes schwinden die Grenzen zwischen Privat- und Berufsleben. Wie kann es gelingen, trotzdem fokussiert zu bleiben und die eigenen Kräfte nicht zu verbrennen? Durch mentale Stärke!

Mentale Stärke trainieren: Tipps und Anregungen

Einer der ersten Konzerne, der die Bedeutung der mentalen Stärke in der Ausbildung ihrer Führungskräfte erkannt haben, war Robert Bosch Automotive Electronics. Der Technikkonzern entwickelte ein Programm, mit dem die Leader des Unternehmens das Rüstzeug für eine gute Führung erlernen sollten. In diesem Programm tauchte erstmalig das Thema „Mindfulness“ als Programmpunkt auf. Gemeint ist damit die Fähigkeit, sich in voller Geistesgegenwart auf etwas zu fokussieren, ohne sich dabei von Gedanken und Gefühlen ablenken zu lassen. Durch regelmäßige Meditation ist es möglich, kognitive und emotionale Prozesse positiv zu beeinflussen und dadurch mentale Stärke zu erlangen. 

Meditation ist damit eine Möglichkeit, die eigene mentale Stärke zu trainieren. Weitere Methoden sind:

All diese Trainings haben eine nachgewiesen positive Wirkung auf die psychische Gesundheit. Durch das Training wird das individuelle Stresserleben reduziert, was sich wiederum positiv auf die Erholungsfähigkeit und das gesamte Wohlbefinden auswirkt. Dadurch steigen die Konzentrationsfähigkeit und die Motivation. Du kannst Dir Dein Gehirn wie eine Art Muskel vorstellen, der sich trainieren und stärken lässt. Durch ein systematisches Training kannst Du die Fähigkeiten Deines Geistes besser wahrnehmen und sie zum Positiven verändern.

Durch mentales Training die Beziehung zum Team verbessern

Eine gute Führung lebt von positiven Beziehungen, die sowohl innerhalb des Teams als auch zur Führungskraft bestehen sollten. Durch ein mentales Training sind Leader viel besser in der Lage, Beziehungen und Bindungen aufzubauen. Sie üben, Sachverhalte zu reflektieren. Außerdem steigt das Bewusstsein dafür, wann eine Belastung zur Überlastung wird. Mentale Stärke kann sich nur aus einer gesunden psychischen Umgebung heraus entwickeln. Umso wichtiger ist es, dass Leader mit gutem Vorbild vorangehen und zeigen, dass sie in der Lage sind, Pausen einzulegen, Nein zu sagen, wenn es nötig ist und die Kräfte dort zu bündeln, wo sie gebraucht werden.

Benötigst Du weitere Tipps oder eine praxisnahe Unterstützung, um Deine mentale Stärke weiter auszubauen? Dann stöbere doch mal in unserem Angebot an Coachings und Seminaren, die individuell auf die Bedürfnisse von Führungskräften abgestimmt sind.


Priorisieren und fokussiert Arbeiten ist in unserer Zeit das A und O. Wir haben zu planen, zu priorisieren, innezuhalten, zu delegieren und auch Dinge
wegzulassen. Wir müssen lernen, richtig „Nein“ zu sagen, damit unser „Nein“ auch akzeptiert werden kann. Ein reines „,Nein“ ist tatsächlich nicht die
Lösung. In unserem kostenlosen Webinar zeigen wir Dir Lösungen dafür auf. Du wirst sehen, was für ein toller Benefit es ist, nicht mehr alles gleichzeitig und selbst zu erledigen, sich Unterstützung zu holen und wie das genau geht. Hierfür benötigst Du unter anderem das richtige Mindset, stabile Beziehungen und ein gutes Selbstvertrauen, damit Du Deine Beweglichkeit gestalten kannst und sie Dich nicht zu viel Kraft kostet. Wir geben Dir im Webinar Methoden an die Hand, so dass Dir das Prioritäten setzen garantiert gelingt. Melde Dich jetzt an und werde zum Gestalter Deines selbstbestimmten, beruflichen Weges!

Die Team-Zusammenarbeit ist die wichtigste Grundlage für gute Arbeitsergebnisse. Wenn hier sprichwörtlich Sand im Getriebe knirscht oder jeder nur für sich arbeitet, dann leiden die Projekte darunter. Als Leader hast Du einen wesentlichen Einfluss darauf, wie gut Deine Mitarbeitenden zusammen agieren. Im folgenden Beitrag geben wir Dir Impulse an die Hand, mit denen Du die Zusammenarbeit in Deinem Team ganz neu gestalten kannst.

Stelle Klarheit über die Ziele Eurer Team-Zusammenarbeit her

Es ist wichtig, gemeinsam Ziele zu entwickeln. Nimm Dir Zeit für einen Workshop, in dem ein Leitfaden zur Team-Zusammenarbeit entsteht. Jetzt kommen Begriffe wie „Wertschätzung“ auf den Tisch, die den meisten Team-Mitgliedern wichtig sind. Die nächste Frage lautet: Wie wollen wir diese Ziele erreichen? Welche Maßnahmen sind konkret nötig, damit eine wertschätzende Zusammenarbeit entstehen kann? Nach etwa drei bis sechs Monaten sollten alle Team-Mitglieder reflektieren, wie gut die Team-Zusammenarbeit bis dato geklappt hat, was gut und was verbesserungswürdig ist.

Bestmögliche Voraussetzungen durch eine gute Raumstruktur schaffen

Die Einrichtung des Büros legt den entscheidenden Grundstein dafür, wie eine gute Team-Zusammenarbeit gelingen kann. Im Trend liegen Open Spaces, in denen verschiedene Bereiche für die Team-Arbeit, aber auch für konzentriertes Denken und Arbeiten für Einzelne geschaffen werden. Zudem sollte es Flächen für Workshops und Konferenzen geben. Sogenannte „Telefonzellen“ innerhalb des Büros sind abgegrenzte Räume, die einzelne Mitarbeiter zum Telefonieren oder in Konzentrationsphasen nutzen können. Sie stellen keine Sichtbarriere, sondern nur eine akustische Insel dar, die außerhalb der Team-Zusammenarbeit zeitweise genutzt werden kann.

Tipps für die hybride Team-Zusammenarbeit

Home-Office, Coworking Spaces und Arbeiten in der Cloud: Im 21. Jahrhundert arbeiten Teams häufig über räumliche Grenzen hinweg zusammen. Auch die Pandemie hat dazu beigetragen, dass Unternehmen den Schritt nach vorne gewagt und die technischen Voraussetzungen für eine hybride Team-Zusammenarbeit geschaffen haben. Vorab sollte genau definiert werden, welche Arbeiten einzeln erledigt werden können und welche Aufgaben eine reale Zusammenkunft erfordern. Zur Orientierung: Je komplexer oder emotionaler ein Thema ist, desto eher sollte die Team-Zusammenarbeit vor Ort stattfinden.

Lege Team-Regeln und klare Rollen im Team fest  

Ein Großteil aller Konflikte entspringt aus der Unklarheit darüber, wer welche Rolle einnimmt und wo die Verantwortlichkeiten liegen. Zudem ist es wichtig, klare Team-Regeln festzulegen. Auf dem Weg zu einer wertschätzenden, offenen und gelungenen Team-Zusammenarbeit gibt es zahlreiche Hürden zu meistern. Um nur einige davon zu nennen:

All diese Konflikte lassen sich nur lösen oder bestenfalls verhindern, indem vorab klare Regeln für die Team-Zusammenarbeit festgelegt werden. Es sollte keine Unklarheit über die Verantwortlichkeiten für einzelne Aufgabenbereiche geben. Als Leader hast Du die wichtige Aufgabe, zusammen mit den Mitarbeitenden Team-Regeln herauszuarbeiten. Besprecht, welche Telefon- und E-Mail Netiquette ihr von den anderen erwartet und wie alle untereinander erreichbar sind. Darf Sonntagmorgen angerufen werden? Schafft für den Zusammenhalt innerhalb des Teams feste Rituale. Das kann zum Beispiel ein Daily Huddle sein – virtuell oder vor Ort – indem sich alle Team-Mitglieder für maximal 15 Minuten am Morgen über den aktuellen Projektstand austauschen. Auch ein häufiges Konfliktpotenzial ist die Frage, wo die Hol- und wo die Bringschuld von Informationen liegt. Klare Regeln schaffen die wichtigste Voraussetzung für eine gute und vertrauensvolle Team-Zusammenarbeit.

Führungskräfte sind heute weit mehr als nur Entscheider, die Verantwortung tragen, Aufgaben verteilen, Mitarbeiter einstellen und zur Not auch wieder entlassen. Erfolgreiche Leader müssen in verschiedene Rollen schlüpfen. Reine Fachkompetenz reicht schon lange nicht mehr aus, um erfolgreich ein Team zu leiten. Um eine Organisation auf Erfolgskurs zu halten, müssen Leader ihre Agilität unter Beweis stellen. Gleichzeitig besteht die große Herausforderung darin, inmitten dieses Wandels, Stabilität herzustellen. Dies gelingt nur, wenn Führungskräfte in der Lage sind, in verschiedene Rollen zu schlüpfen und diese auch perfekt auszufüllen.

Mentor: Mit gutem Beispiel vorangehen können

Zu den Rollen einer Führungskraft gehört es, in die Position des Mentors zu schlüpfen. Er begleitet die individuelle Entwicklung seiner Mitarbeiter, kennt deren Stärken und Schwächen, hört zu, motiviert und hilft dann weiter, wenn es mal nicht so gut läuft. Dafür müssen Führungskräfte ein hohes Maß an emotionaler Intelligenz mitbringen. Mitarbeiter sollten immer das Gefühl bekommen, sich an ihren Vorgesetzten wenden zu können, ohne direkt negative Konsequenzen zu erwarten.

Problemlöser: Wenn es mal brenzlig wird

Führungskräfte sind dann am meisten gefragt, wenn es zu Problemen kommt – im Projekt, mit Kunden oder auch innerhalb des Teams. Sie müssen einen kühlen Kopf bewahren und eine Lösung dafür finden. Im Idealfall hat der Leader sogar die Fähigkeit, sich anbahnende Probleme rechtzeitig zu erkennen. Das Ziel bei allen Problemen ist es, einen Konsens zu finden, Kompromisse auszuhandeln und kollektive Anstrengungen zu moderieren und zu unterstützen. In der Rolle des Problemlösers ist es wichtig, ein gutes Arbeitsklima herzustellen.

Koordinator: Damit es rund läuft

Als Koordinator behältst Du die Stricke in Deiner Hand. Zwar ermöglichst Du Deinen Teammitgliedern eine individuelle Entfaltung und Entwicklung, gibst ihnen Verantwortung in die Hand und förderst sie. Aber am Ende bist Du derjenige, der den aktuellen Projektstand kennt, Pläne und Prozesse erstellt und darauf achtet, dass Regeln und Standards eingehalten werden. Durch Deine Zuverlässigkeit sorgst Du dafür, dass verlässliche Standards entstehen und die Werte des Unternehmens wie zum Beispiel Kundenservice und Termintreue kompromisslos eingehalten werden.

Vermittler: Mit kluger Taktik zum Erfolg

Um alle Rollen einer Führungskraft gut ausfüllen zu können, sind Leader auf ihre Vermittlungsfähigkeit angewiesen. Dieses Talent kommt in vielen unterschiedlichen Bereichen zum Einsatz. Vermittlung beginnt bereits bei der Akquise neuer Aufträge. Es müssen Kontakte hergestellt und Netzwerke gepflegt werden, um neue Auftraggeber von den eigenen Leistungen zu überzeugen. Als Vermittler treten Leader auch dort auf, wo es zu internen Schwierigkeiten und Konflikten kommt. Brodelt es im Team, haben sie die Aufgabe, die Ursache zu finden, alle Beteiligten an einen Tisch zu holen, Konflikte aus der Welt zu schaffen und dafür zu sorgen, dass sie nicht wieder aufs Neue entfachen. In dieser Position nimmst Du eine wichtige, repräsentative Rolle ein.

Innovator: Den Mut zu Neuem haben

Nichts ist so abträglich für den Erfolg wie Stillstand. Zu den Rollen einer Führungskraft gehört es daher, laufende Prozesse regelmäßig auf ihr Optimierungspotenzial zu prüfen. Als Innovator machst Du den Weg für Veränderungen frei und schaffst Perspektiven für die Zukunft. Dadurch bekommt Dein Unternehmen die nötige Innovationskraft, sich gegenüber dem Wettbewerb zu behaupten.

Leadership wird oftmals nur nach außen wahrgenommen. Wie kommuniziere ich mit anderen? Wie lassen sich Konflikte zwischen Mitarbeitern konstruktiv lösen? Leider kommt dabei der Gedanke, dass andere zu führen voraussetzt, sich selbst führen zu können, zu kurz. Was selbstverständlich klingt, ist in der Praxis mit großen Herausforderungen verbunden. Was Selbstführung bedeutet und wie wichtig sie für ein erfolgreiches Leadership ist, haben wir in diesem Beitrag zusammengefasst.

Die Bedeutung Selbstführung oder Self-Leadership:

Mit „Selbstführung“ ist die Fähigkeit gemeint, die eigenen Gedanken und Gefühle und damit auch das Handeln bewusst zu beeinflussen, um ein bestimmtes Ziel zu erreichen. Wenn Du andere Menschen motivieren und zu Bestleistungen bringen möchtest, sollte Dir das in erster Linie auch bei Dir selbst gelingen. Drei Aspekte sind wichtig, damit Dir eine gute Selbstführung gelingen kann:

Warum ist die Selbstführung im Leadership nun so wichtig? Weil Du in erster Linie dadurch zum Vorbild für Dein Team und zum Leuchtturm wirst, an dem sich alle orientieren können. Wer sich nicht selbst führen kann, kann auch kein Team und keine Mitarbeiter führen. Führungskräfte stehen bei diesem Thema oftmals vor Herausforderungen, weil ihr Blick nach außen gerichtet ist. Sie haben die Aufgabe, Mitarbeiter zu fördern, ihre Stärken und Schwächen zu identifizieren und diese gezielt und gewinnbringend für ein Team einzusetzen. Selbstführung bedeutet, plötzlich den Blick nach innen zu richten. 

Beispiel: In der Praxis

Nimm Dir gedanklich das letzte Projekt vor, dass Du zusammen mit Deinem Team umgesetzt hast. Sicher gab es dazu eine finale Auswertung, in der reflektiert wurde, was gut gelaufen ist und an welchen Stellen es Optimierungspotenzial gab. Selbstführung fängt in diesem Gedankenspiel dort an, wo Du Deinen eigenen Einfluss auf dieses Projekt reflektierst. Erfolg und Misserfolg sind nicht allein äußeren Umständen zuzuschreiben. Selbsterkenntnis ist der erste Schritt zu einer effektiven Selbstführung.

So kannst Du Selbstführung Schritt für Schritt lernen und anwenden

Selbstführung bedeutet, dass Du die Aufmerksamkeit auf Dich und Deine Person lenkst. Um an Deiner Selbstführung zu arbeiten, sind drei grundlegende Schritte nötig.

1. Denken
Indem Du in Deine eigenen Denkmuster einsteigst, schaffst Du es, distanziert auf Deine Gedanken zu schauen und diese zu reflektieren. Dadurch schaffst Du es, in verschiedenen Situationen Dein Verhalten zu überdenken und dadurch auch einen Handlungsspielraum zu erkennen. Statt sich über einen Misserfolg zu ärgern, hast Du dann die Möglichkeit, die gewonnenen Kapazitäten anderweitig einzusetzen.

2. Fühlen
Negative Gefühle lassen sich nicht verhindern, aber sie bringen Dich auch nicht weiter. Statt Dein Denken auf Misserfolge zu lenken, solltest Du es auf die Dinge richten, die funktionieren. Diesen Prozess kannst Du bewusst steuern.

3. Verhalten
Jeder Leistungsfähigkeit sind Grenzen gesetzt. Daher solltest Du Deine Ressourcen effektiv planen. Gehen nur die Ziele an, die sich tatsächlich erreichen lassen, meide Situationen, die Dir nicht guttun und integriere Dinge in Deinen Alltag, die Dir guttun. Dazu gehören auch Sport, eine gesunde Ernährung und ausreichend Schlaf.

Gerne unterstützen Dich unsere Coaches dabei, eine gute Selbstführung aufzubauen, die Dich auch in Deiner Rolle als Leader erfolgreicher werden lassen.

Der Begriff Daily Huddle stammt aus dem American Football und bedeutet so etwas wie „wirrer Haufen“. Die Szenen auf dem Spielfeld wiederholen sich so oder so ähnlich auch in vielen Unternehmen. Sobald alle Mitarbeiter da sind, entsteht ein Gewirr aus Stimmen, hektisch umherlaufenden Menschen, klingenden Telefonen. Kann so ein effektiver und organisierter Start in den Tag aussehen? Daily Huddles sind kurze, morgendliche Teambesprechungen, um alle Teammitglieder auf den neusten Stand zu bringen und die nächsten Schritte zu besprechen. Maximal 15 Minuten Zeit werden dafür angesetzt, mit dem Ziel, dass im Anschluss jeder Mitarbeiter die Prioritäten des Tages kennt.

Diese Regeln gelten für das Daily Huddle

Damit ein Daily Huddle nicht wieder in endlosen Teambesprechungen endet, in denen jeder nochmal kurz etwas Wichtiges besprechen muss, existieren 6 goldene Regeln.

  1. Das Daily Huddle muss verlässlich jeden Tag stattfinden
  2. Maximal 10 bis 15 Minuten dürfen nicht überschritten werden
  3. Sofern möglich, sollten alle Teammitglieder daran teilnehmen
  4. Lege eine kurze Agenda fest mit den wichtigsten Themen des Tages
  5. Als Moderator behältst Du die Zeit im Blick und sorgst dafür, dass im Anschluss jeder seine Aufgaben kennt
  6. Das Daily Huddle sollte an einem dynamischen Ort (z.B. Loungebereich des Unternehmens) stattfinden

Der Ort ist ein entscheidendes Kriterium für das Gelingen des Daily Huddles. In vielen Firmen wird die Teamsitzung im Stehen durchgeführt. Diese Haltung signalisiert von vornherein, dass es nur ein kurzes Aufeinandertreffen wird und es sich niemand im Lounge-Sessel gemütlich machen muss. Ein weiterer wichtiger Punkt: Es wird nicht diskutiert. Die Zeit ist nicht dazu da, um Grundsatzdiskussionen auszutragen, sondern nur, um einen kurzen Überblick über den aktuellen Projektstand zu geben. Ein effektiver Ablauf des Daily Huddle kann so aussehen, dass jedes Teammitglied eine kurze Sprechzeit bekommt, in der es zwei Fragen beantwortet: Was ist meine Priorität am heutigen Arbeitstag und an welcher Stelle habe ich noch ein Problem, das mir dabei im Weg steht? 

So profitierst Du von einem Daily Huddle in Deinem Unternehmen

Das Daily Huddle hat zahlreiche Vorteile. In erster Linie behält jeder Mitarbeiter den Überblick über den aktuellen Projektstand. Probleme oder Hindernisse werden frühzeitig erkannt und können gemeinschaftlich beseitigt werden. Im Sinne eines agilen Projektmanagements kann in vielen Fällen frühzeitig eine Kurskorrektur vorgenommen werden, was Zeit, Geld und Energie spart. Zudem bekommt jeder Mitarbeiter ein Gefühl dafür, an welchen Themen der andere derzeit arbeitet. In einem Daily Huddle können auch private Themen angesprochen werden, die sich auf die Arbeitsleistung auswirken. Ein Beispiel: Die Mutter eines Teammitgliedes liegt derzeit im Krankenhaus – die Situation belastet und führt dazu, dass sich der Kollege oder die Kollegin nicht mit ganzem Herzen in die Arbeit stürzen kann. Vielleicht können Aufgaben im Team umgelagert werden, bis der Betreffende wieder voll einsatzfähig ist?

Ein großer Mehrgewinn des Daily Huddle besteht darin, dass sich alle Teammitglieder untereinander besser kennenlernen. Das Vertrauen untereinander wächst und es fällt allen leichter, die eigene Meinung zu sagen. Davon profitiert am Ende das Betriebsklima und die Effizienz des Teams steigt.