Vorträge gehören in vielen Jobs in den Arbeitsalltag, egal ob es eine Präsentation in einem Meeting ist oder direkt beim Kunden. Viele stellt das tatsächlich vor extreme Herausforderungen. Dabei gibt es schon einfache Tricks, wie es Dir gelingt eine erfolgreiche Präsentation zu halten.

Mit unseren hilfreichen Tipps zeigen wir Dir:

wie Du zukünftig souverän Präsentationen halten wirst. Bei denen das Publikum an Deinen Lippen hängt und Du mit tobendem Beifall belohnt wirst.

1. Der erste Eindruck zählt

Da bekanntlich der erste Eindruck zählt, ist vor allem der Einstieg ein wichtiger Moment in Deiner Präsentation. Wecke hier das Interesse Deiner Zuschauer und halte die Aufmerksamkeitsspanne hoch. Dies erreichst Du mit einem humorvollen Einstieg, wie zum Beispiel einem überraschenden Zitat oder das aufgreifen von aktuellen Themen. Es ist auch wichtig, dass Du zu Beginn Deinem Publikum die Relevanz Deines Vortrags verdeutlichst. Damit sich dein Publikum dessen Mehrwert im Vorhinein schon bewusst ist.

2. Den Vortrag sinnvoll strukturieren

Ist der Einstieg erfolgreich gelungen, so ist der Weg zur richtigen Struktur der nächste Schritt. Als Experte in Deinem Gebiet solltest Du einem roten Faden folgen und Dein Wissen nachvollziehbar für die Zuhörer aufbereiten. Habe stets die Zielgruppe vor Augen und pass Dich an deren Wissensstand an. Am besten baust Du Deinem Vortrag nach einem bestimmten Schema auf. Es hilft oftmals diesen chronologisch oder alphabetisch zu strukturieren. Solltest Du als Vortragender die Präsentation von jemand anderen gestalten lassen, so sollte trotzdem Spielraum für Deinen eigenen Stil bleiben. Bereite Dich ausreichend vor und verinnerliche die Struktur der Präsentation, sodass Dir fließende Überleitungen gelingen. So vermeidest Du überflüssige Füllwörter und Dein Vortrag wirkt professioneller.

3. Verständlich formulieren

Die richtige Formulierung und Wortwahl spielen eine ausschlaggebende Rolle in Deinem Vortrag. Verwende einfache und kurze Sätze, damit Dir Dein Publikum besser folgen kann. Passe die Redegeschwindigkeit an und gib den Zuhörern Zeit, das Gesagte zu verdauen. Fremdwörter sollten ebenso sehr sparsam eingesetzt und vor allem an die Zielgruppe angepasst werden. Branchenneulinge könnten sich überfordert fühlen und steigen gedanklich aus dem Vortrag aus. Erfahrene könnten sich jedoch schnell langweilen, wenn Fachbegriffe ständig erklärt oder gar nicht erst verwendet werden.
Formulierungs-Tipp: Veranschauliche das Gesagte durch Beispiele, wie „dreimal so lang wie ein Auto“.

4. Den Fokus auf das Gesagt lenken

In vielen Präsentationen ist eine Powerpoint-Präsentation ein geeignetes Mittel das Gesagte zu visualisieren. Auch hier gibt es Regeln, die beachtet werden sollen, um zu vermeiden, dass Dein Publikum sich nur auf diese konzentriert. Lenke den Fokus auf das Gesagte und nutze die Powerpoint als zusätzliches Medium, um Dich zu unterstützen. Verknüpfe Deine Themen mit Bildern, Illustrationen und Icons, denn diese bleiben im Kopf der Zuschauer. Text sollte mit Bedacht eingesetzt werden, da bekanntlich das Verarbeiten über mehreren Sinnen nur mäßig funktioniert. Bei komplexeren Themen eignen sich Grafen und Diagramme hervorragend Zahlen, Daten und Fakten darzustellen. Benutze Hilfsmittel, aber setze auch diese mit Bedacht ein.

5. Mit dem Publikum interagieren

Beziehe Dein Publikum mit ein, stelle Fragen und gestalte Deinen Vortag lebendig. So aktivierst Du Deine Zuhörer und erhöhst die Aufmerksamkeit. Vor allem rhetorische Fragen eignen sich brillant und bieten oft Spielraum für kleinere Diskussionen. Gib Deinem Publikum kurz Zeit darüber nachzudenken oder sich mit dem Sitznachbarn auszutauschen. Um peinliche Stille zu vermeiden, stelle anfangs lockere und leichtere Fragen, die jeder beantworten könnte. Auch einfache Abstimmungen und kleine Quizrunden kommen sehr gut an, denn neben Deinem Monolog ist die Interaktion eine lebendige Abwechslung deines Vortrags.

6. Verschiedene Medien benutzen

Neben Deinem Auftritt lebt eine Präsentation vom Einsatz unterschiedlichster Medien. Zusätzlich zu einer Powerpoint eignen sich noch Whiteboards, Flipcharts, Modelle oder Videos für die visuelle Gestaltung. Der Übergang der Medien soll nahtlos geschehen. Am besten öffnest Du das Video schon zuvor oder bereitest die Flipcharts im Vorhinein vor. Achte darauf, die Medien mit Bedacht einzusetzen, denn in Deinem Vortrag sollst Du als Vortragender immer noch im Mittelpunkt stehen. Der Einsatz von zu vielen Medien kann die Konzentration stören und somit die Qualität Deines Vortrags verringern. Dennoch ist der Einsatz von guten Medien eine Variante, um ein Thema besser zu veranschaulichen und um im Kopf Deines Publikums zu bleiben.

7. Vortragsstil ans Publikum anpassen

Kenn Dein Publikum. Informiere Dich im Vorhinein wer vor Dir sitzt und richte Deinen Vortrag danach aus. Neben qualitativem Inhalt spielen auch das Sprechtempo, die Lautstärke und Deine Gestik und Mimik eine wichtige Rolle. Sprich laut und deutlich in einem angenehmen Tempo. Variiere Deine Geschwindigkeit ein wenig, achte jedoch darauf nicht zu viel Variation hineinzubringen, um authentisch zu bleiben. Vermeide es in eine monotone Stimmlage und Geschwindigkeit zu kommen, denn dies könnte Dein Publikum schnell langweilen. Auch die richtige Mimik und Gestik sind wichtig für Deinen Vortrag. Untermale das Gesagte mit feinen Gesten, spiel mit Deiner Mimik und gewinne das Publikum für Dich. 

8. Ein starkes Schlüsselwort

Das Ende Deiner Präsentation ist genauso wichtig wie der Anfang. Viele beenden die Präsentation mit einem “Danke” oder “Hat jemand noch Fragen”, genau das soll man vermeiden. Viel besser ist es, wenn Du zuerst die Kernaussagen nochmal kurz und prägnant wiedergibst und dann mit einem passenden Zitat abschließt. Dies soll zum Nachdenken anregen und zugleich Dein Publikum beeindrucken. Folge Deinem roten Faden und stelle Bezug zur Einleitung und der behandelnden Problemstellung her. Zusätzlich bietet es sich noch an, mit einem “Call-to-Action“ das Publikum zu animieren Deine Webseite zu besuchen oder falls vorhanden auf Social Media Kanälen Dich zu abonnieren.

Fazit: Richtig präsentieren

Damit einer erfolgreichen Präsentation nichts mehr im Wege steht, geben wir hier nochmal einen Überblick aller Punkte:

Setze diese 8 Tipps um und Du wirst sofort Verbesserung in Deinen Vorträgen erkennen. Um langfristig besser zu werden, ist vor allem regelmäßiges Training und Feedback ein essenzieller Bestandteil Deines Fortschritts. Wir begleiten Dich auf diesen Weg, indem wir regelmäßig mit Dir trainieren, Dich coachen und Dir Feedback geben.

Du hast trotzdem noch Bedenken vor Publikum zu sprechen? Unser Präsentationscoaching hilft Dir dabei, Deine Bedenken in Vorfreude umzuwandeln. Du erhältst Deine persönliche Toolbox mit der Du Deine authentische Wirkung und all den dazu gewonnen Facetten optimal entfalten kannst, dann melde dich bei uns unter contact@stageacademy.de.

Die Zukunft der Arbeit ist hybrid. Die Vorteile für Beschäftigte und Unternehmen liegen auf der Hand: hohe Flexibilität für Beschäftigte bei steigender Produktivität im Unternehmen.

Wir haben 8 Tipps für Dich, wie Du  gute Zusammenarbeit in einem hybrid aufgestellten Team fördern kannst.

1.    Fokus auf Ergebnisse setzen

Hybrides Arbeiten erfordert, dass Du Dein Kontrollbedürfnis gegen eine vertrauensvolle Haltung gegenüber Deinem Team ersetzt. Du musst nicht zu jedem Zeitpunkt wissen, wann, wer, an was arbeitet. Gehe grundsätzlich davon aus, dass Deine Mitarbeitenden leistungswillig und motiviert sind. Im Team solltet ihr den Fokus auf Ergebnisse lenken und dem Einzelnen überlassen wann und vor allem wo er seine Aufgabe erledigt. Hier helfen klare Absprachen über Deadlines und Verantwortlichkeiten.

2.    Klare Strukturen und klare Kommunikation vorgeben

Im Team sollten für alle die gleichen Regeln gelten, die am besten zusammen entwickelt wurden und für die gemeinsame Zusammenarbeit gelten. Sinnvoll ist es auch hierfür Testphasen durchzuführen und zu prüfen was funktioniert und was noch angepasst werden muss. Alle Teammitglieder sollten zu jedem Zeitpunkt den gleichen Informationsstand haben. Remotearbeitende sollten hierbei nicht vergessen werden. Fragt euch also immer welche Regelkommunikation und welche Meetingformate für euch Sinn machen.

3.    Wir-Gefühl stärken

Durch fehlende Treffen in Präsenz kann das Team ein Gefühl vonAnonymität und Austauschbarkeit erleben. Als Führungskraft gilt es denZusammenhalt im Team durch soziale Interaktionen zu stärken. Zudem sollte man vielWert auf einen persönlichen Kontakt legen und stets wissen was die Mitarbeitenden aktuell bewegt. Jeder trägt seinen Teil zu einem guten Miteinander bei. Es gibt kein „die im Homeoffice“ und „Wir im Büro“.

4.    Freiräume gewähren

Durch das Wegfallen von Kontrolle und Fremdbestimmung erreichen viele Unternehmen mehr Zufriedenheit unter ihren Mitarbeitenden. Je mehr die Führungskraft die Eigenverantwortung des Einzelnen unterstützt, desto mehr fördert das den Eigenantrieb und die Kreativität der Mitarbeitenden.

5.    Netzwerken und Wissen teilen  

Wissen muss gesichert sein und für alle zugänglich sein. Überlegt euch eine vernünftige Ablagestruktur, damit alle den gleichen Stand und die gleichen Bedingungen haben. Hier sollte insbesondere auch an neue Team-Mitglieder gedacht werden und im On-Boarding Prozess sollte für sie alles zu finden sein. Zum Netzwerken zählt es auch sich mit anderen Teams, Abteilungen oder sogar anderen Unternehmen über die bereits gemachten Erfahrungen im hybriden Modell auszutauschen und vom Wissenstand der anderen zu profitieren.

 6.    Auf neue Technologien setzen

Bleibt dran an neuen Technologien und scheut euch nicht hier auch mal was Neues auszuprobieren, wenn das Tool einen echten Mehrwert bieten kann. Lasst neue Tools in gemeinsamen Arbeitsgruppen testen und unterstützt somit die Etablierung neuer Tools. Achtet dabei aber auch darauf, dass durch zu viel Technik digitaler Stress bei Deinen Mitarbeitenden entsteht.

7.    Retrospektiven einführen

Ein Arbeitsmodell welches hybrid geführt wird, sollte als Prozess betrachtet werden, von daher macht es Sinn den Status Quo regelmäßig zu hinterfragen. Setzt Euch im Team regelmäßig zusammen und stellt euch folgende Fragen denn gerade in Bezug auf die Zusammenarbeit hat das einen deutlichen Mehrwert:

8.    Das richtige Mindset

Verhalten kommt von Haltung: Ein gutes, agiles Mindset ist also die Grundvoraussetzung für die Einführung eines hybriden Modells und für gute Entscheidungen in diesem Prozess. Als Führungskraft bist du Vorbild für Deine Mitarbeitenden und solltest mit gutem Beispiel voran gehen, da sie Dein Verhalten übernehmen und im besten Fall auch Deine positive Einstellung.

Du möchtest Dich zum Thema „Hybrides Arbeiten“ beraten lassen und suchst nach Unterstützung? Dann melde Dich bei uns unter contact@stageacademy.de

5 goldene Regeln wie wir hybrid erfolgreich arbeiten – Folgende Tipps unterstützen Dich als Arbeitnehmer einen geregelten, hybriden Arbeitsalltag zu etablieren.

Vorteile und Chancen für Arbeitnehmer

Herausforderungen

5 goldene Regeln wie Wir hybrid erfolgreich arbeiten

1. Tagesstruktur und persönliche Planung

Plane vorerst die Arbeiten, die Du im Home-Office erledigen möchtest. Hierzu eignen sich ins. besondere Tätigkeiten, die hohe Konzentration und Kreativität erfordern.

Arbeitstechniken:

Im Home-Office: Erledige vorzugsweise größere Aufgaben, die längere Zeit beanspruchen. Denn an diesem Arbeitsort kannst Du in Ruhe und ungestört nachdenken und so wird das Home-Office zum Effizienz Booster. Packe Routineaufgaben in fixe Zeitfenster und lasse Dich nicht von diesen Zeitfressern terrorisieren, schließe dazu auch mal das E-Mail-Programmfür zwei bis drei Stunden, Deine Arbeitseffizienz wird es Dir danken.

Im Office: Solltest Du Deine Zeit bewusst für den sozialen Austausch nutzen. Achte darauf, dass Du die kleinen und wichtigen Flur- und Kaffee-Ecken Gespräche führst und so bei DeinenKollegen präsent und relevant bleiben. Das Netzwerk innerhalb einer Organisation ist der Schlüssel zu Deinem Erfolg und hilft Dir, Deine Aufgaben m Team effektiv zu erledigen.

2. Arbeitsorganisation und flexible Zeiteinteilung

Der große Vorteil am Home-Office liegt darin, dass Du Dir Deine Arbeitszeit frei einteilen kannst, je nach Tätigkeit und Anforderungen an die Verfügbarkeiten Deines Arbeitgebers. Beispielsweise kannst Du einen ersten Teil früh am Vormittag erledigen und dafür mit Deiner Familie Mittagessen. Gönne Dir auch Pausen oder Abwechslung, gerade bei kopflastiger Tätigkeit «verrennt» man sich schnell mal und da hilft ein Gang zu Kaffeemaschine oder 15 Minuten Blumengießen im Garten, um den «Knoten im Kopf» wieder zu lösen.

Abhängig davon, wie intensiv Deine Tätigkeit mit einem Team abgestimmt sein muss, solltest Du Deine Teamkollegen über Deinen Arbeitsort und die Verfügbarkeit transparent informieren, zeige Deinen Arbeitsort im Kalender an. Es geht um die Leistung und nicht um die Zeit, die „abgesessen“ wird.

3. Der richtige Arbeitsplatz

Richte Dir zuhause einen Arbeitsplatz ein, den Du analog zu Deinem Büroarbeitsplatz gut ausstattest. Es empfiehlt sich ein großer Bildschirm mit einer universellen Dockingstation sowie eine schnelle Internetverbindung.

Audio und Video: Auch eine gute Kamera sowie Kopfhörer gehören zum Equipment für eine effektive hybride Arbeitsweise dazu. Die meisten Videotelefonie-Systeme erlauben heute flexible und individualisierte Hintergrundbilder. Nutze dieses Feature, wenn Du nicht zu viel Privatsphäre preisgeben möchtest. Manchmal schafft die reale Hintergrundkulisse jedoch auch eine sympathische Nähe zu den Gesprächspartnern.

Drucker: Trotzdem papierlosen Büro lohnt es sich, einen Drucker anzuschaffen. Beim Scanner kannst Du sparen, da es für Dein Smartphone bereits genügend sehr gute Apps gibt, welche diese Funktion bestens übernehmen.

Homeoffice oder Co-Working: Gönne Dir hier auch etwas Luxus und die notwendigeAbschirmung von Deinem direkten familiären Umfeld. Sollte dies bei Dir zu Hause nicht möglich sein, empfiehlt es sich eine Co-Working Location zu finden, an welcher Du effektiv und vielleicht in einem inspirierenden Umfeld arbeiten kannst. Sorge dafür, dass Dich Dein Arbeitsplatz beim Arbeiten unterstützt und nicht behindert.

4. Rituale und Teamarbeit

Was in der offline Arbeitswelt gelebt wird, gilt auch im Home-Office. Daher sind persönliche wie auch team- oder firmenweite Rituale wichtige Anker in der Arbeitswelt.

Persönlich:

Verhalte Dich vor Arbeitsbeginn im Homeoffice so, wie wenn Du ins Büro fahren würdest. Trinke Kaffee, ziehe Dich an, mach Dir die Haare… Das hilft Dir, im Kopf auf Arbeitsmodus umzuschalten.

Team: Wenn Du häufiger im Home-Office arbeitest, organisiere virtuelle Treffen. Dazu gehört zum Beispiel ein virtueller Kaffeeklatsch oder ein Feierabendbier zu einer fixen Zeit. Nimm Dir ein Getränk und tausche Dich via Online-Konferenz mit Deinen Arbeitskollegen aus. Die ersten Male wird sich dies etwas holprig anfühlen, aber schon bald wird auch das virtuelle Feierabendbier zum geselligenAustausch. Home-Office führt zwangsläufig dazu, dass Du Deine Arbeitskollegen weniger häufig triffst. Der informelle Austausch ist aber wichtig für das Wohlbefinden.

5. Führung und Arbeitskultur

Flexibles Arbeiten verlangt eine Führungskultur, die von Vertrauen und nicht von Kontrolle geprägt ist. Wenn Home-Office in Deiner Firma neu eingeführt wurde, hilft es besonders am Anfang, regelmäßiges Feedback über den Stand der Arbeiten zu verabreden. Hierzu kannst Du aktuelle Kommunikations- und Kollaborations-Tools nutzen.

Untersuchungen zeigen ,dass Mitarbeitende, die Home-Office nutzen, eher zu viel arbeiten. Das kann zu einer Überbelastung mit den bekannten Folgen bis hin zum Burnout führen. Um das gesunde Maß zu wahren, helfen die folgenden zwei Empfehlungen weiter:

Übernehme Eigenverantwortung und haben Mut, auch mal etwas Privates zwischendurch zu erledigen. Denke dabei an Dein Umfeld, in dem Du diese Zeit als abwesend im Kalender markierst.

„Nach einem Feedbackgespräch fühlen sich beide Seiten besser!“

– Arne Stoermer

Diese Erfahrung hast Du bisher nicht gemacht? So sollte es aber sein!  

Nicht jedem fällt es leicht Feedback zu geben und / oder zu erhalten. Daher sind wir dem Thema für euch auf den Grund gegangen.

Die Basis


Was ist die Basis, die es braucht, um Feedback gelingend zu geben oder zu bekommen?

Eine solide Basis, auf der es gelingt, Feedback zu geben / erhalten, ist – die Beziehung zueinander.  Es reicht hier, die reine Arbeitsbeziehung. Auf dieser Ebene sollte alles „klar“ und ausgesprochen sein. Hier gilt, reden ist essenziell. Unausgesprochenes kann sich negativ auswirken.   

Basis = gute Beziehung (Arbeitsebene) die soll gepflegt sein und will gepflegt werden. Gibt es hier an der Arbeitsbeziehung etwas zu verbessern? Dann kümmert euch darum zuerst.

Warum Wellen? Wir mögen es bildhaft!

Die Theorie

1. Feedback kommt immer wieder. Findet in einem Dialog statt.

2. Feedback ist keine Einbahnstraße. Es geht von den Führungskräften in Richtung Mitarbeiter:innen und wieder zurück. Ebenso in die Breite unter Kollegen und Kolleginnen.  

3. Feedback enthält Nachrichten darüber, was verbesserungswürdig ist, daneben enthält es Anerkennung.

Die Methode

Wie Feedback gelingt? Mit der „Ampel – Methode“ ist es möglich, sofern die Beziehung stimmt.


Die „Ampel-Methode“ – Start. Stop. Continue.

Start:  Mit was soll begonnen werden.

Stop: Was sollte abgestellt, vermieden werden.
Continue: Was läuft schon sehr gut und darf so weiterlaufen.


Für die Praxis, unsere goldenen Feedbackregeln.

1.    Beschreiben, statt bewertend. Das heißt, beschreibe Deine eigene Wahrnehmung ohne diese zu bewertenden. Überlasse das Deinem Gegenüber.

2.    Formuliere sachlich, klar und genau, damit Dein Feedback nachvollziehbar ist, auch für andere.

3.    Konkret statt allgemein. Benenne so konkret wie möglich was gemeint ist ohne in Pauschalisierungen zu verfallen.

4.    Am besten funktioniert Feedback dann, wenn es erbeten ist und das Gegenüber offen dafür.

5.    Feedback geben, das funktioniert am besten zeitnah zum Geschehenen. Unter Berücksichtigung des momentan Grad der Erregung und der generellen Bereitschaft Feedback anzunehmen.

Ein guter Tipp für den, der Feedback bekommt. Keine Rechtfertigung, Verteidigung oder Erklärung. Bleib gelassen, denke in Ruhe über das Gehörte nach.  

Du willst mehr darüber erfahren? Unsere Coachings für Führungskräfte unterstützen DICH, den digitalen Wandel achtsam mitzugestalten.

Halb Home halb Office, die Zukunft nennt sich Hybrides arbeiten. Covid-19 hat einen Prozess befeuert, der schon lange im Gange war. Dadurch hat sich unsere Arbeitswelt stark verändert. Umfragen zufolge möchten 83% der Angestellten, die aktuell im Home-Office oder remote arbeiten, nicht komplett ins Büro zurückkehren.

Hybrid ist das Zauberwort der Stunde.

Was bedeutet das eigentlich?

Hybrides arbeiten = Die Mitarbeiter:innen entscheiden selbst, wie viel sie von zuhause, unterwegs oder im Büro arbeiten – innerhalb eines gewissen Rahmens, den jedes Unternehmen für sich selbst zu stecken hat. Der Wunsch nach Modellen wie diesem durchzieht alle Branchen (In denen das Arbeiten außerhalb der Firma umsetzbar ist).

Sowohl für Mitarbeiter:innen als auch für das Unternehmen selbst, birgt dieser Paradigmenwechsel enorme Chancen. Wir sehen uns einige wichtige Punkte im Detail an.

Chancengleichheit und Diversität sind in aller Munde.

‍Für viele Firmen ist es durch hybride Arbeitsmodelle endlich machbar, ihre Teams divers und inklusiv aufzustellen. Denn, ein Team international zu besetzen sowie Fachkräfte global zu rekrutieren funktioniert, ohne, dass diese ihren Lebensmittelpunkt verlagern müssten. Teilzeitmodelle für Eltern werden endlich attraktiver. Diese Entwicklung ist in vielen Branchen gleichermaßen zu beobachten. Arbeiten aus dem Home-Office ist auch möglich für Arbeitnehmer:innen, für die, aufgrund einer körperlichen oder geistigen Behinderung, der Weg in ein Büro nicht gangbar ist.

Herausforderung: Besonders hier gilt es zu bedenken, die Erfahrungen oder Herausforderungen für die Mitarbeiter:innen im Home-Office können gänzlich andere sein, als für diejenigen, die in Präsenz oder remote arbeiten. Das Ziel bleibt, Teams zu motivieren wirklich „in Verbindung“ zu bleiben.

Chance: Für Führungskräfte wird es sogar noch wichtiger, ausreichend Maßnahmen zum Teambuilding zu betreiben. Auch digital gibt es hier zig Möglichkeiten. Wir stellen euch hier im Magazin in Kürze einige Anbieter und Ideen vor.  

Die neue Flexibilität.

‍Sie ist für Unternehmen die Chance ihre Teams breiter und qualifizierter zusammenzustellen. Für die Mitarbeiter:innen bringt sie lang ersehnten Komfort mit sich. Wegfallende Arbeitswege, freiere Einteilung der Arbeitszeit bedeuten oft einen wichtigen Schritt in Erfüllung des Autonomiebedürfnisses der Mitarbeiter:innen.

Herausforderung: Jedoch empfindet jeder Flexibilität anders, für manche wird das Arbeiten vor Ort auch langfristig Priorität haben.

Chance: Aus vielerlei Gründen ist der Mix hybrider Modelle spannend. Es ist die Zukunft, diverse Modelle anzubieten und die dafür nötigen Rahmenbedingungen inklusive der notwendigen Technik bereitzustellen.

Arbeitsergebnisse statt Präsentismus.

‍Diese gilt es in den Vordergrund rücken. Nach wie vor ist es in Unternehmen ein weit verbreitetes Phänomen, dass Leistung mit Messung der Arbeitszeit gleichgesetzt wird. Dabei sind Mitarbeiter:innnen nicht umso produktiver, umso mehr Zeit sie im Büro verbringen. Oft ist es genau das Gegenteil. Auch wenn es wichtig ist eine gewisse Stundenanzahl zugrunde zu legen, sollte nicht allein daran die Leistung der Mitarbeiter:innen gemessen werden. Das hybride Modell ermöglicht es Arbeitsergebnisse noch mehr in den Vordergrund zu rücken.

Herausforderung: Sind die Arbeitnehmer:innen nicht vor Ort, ist es zwangsläufig schwieriger Ergebnisse abzufragen, auf dem neuesten Stand zu bleiben. Hier bedarf es durchdachter Software Lösungen.

Chance: Nutzen sie die Tools, um es ihren Mitarbeiter:innen damit so einfach wie möglich zu machen, ihre Ergebnisse, Erfolge mitzuteilen, um so mit dem Team im Austausch zu bleiben. Ziel ist es außerdem, alte Strukturen zu überdenken, ggf. zu erneuern um zukunftsfähig zu bleiben.

Die Rolle der Manager:innen.

Ihnen wird eine noch größere Rolle als Bindeglied zwischen Organisation und Mitarbeiter:innen zuteil werden. Die gelungene Kommunikation zwischen den verschiedenen Organen als auch innerhalb der Teams trägt maßgeblich zum Erfolg des Hybriden arbeiten bei. Denn als Brücke zwischen Organisation und Mitarbeiter:innen leisten sie einen bedeutenden Beitrag Autonomie, Motivation und Vertrauen innerhalb des Teams zu steigern.

Herausforderung: Jeder will erreicht werden, das ist selbstverständlich aufwendiger, wenn nicht alle am gleichen Ort, sondern in verschiedensten Kontexten zusammenarbeiten. Kreativität ist gefragt, beim Beziehungsaufbau, der Beziehungspflege, zwischen Manager:innen und ihren Teams.

Chance: Auch in den Führungsetagen ist viel in Bewegung. Neue Charaktereigenschaften bei Führungspersonen rücken in den Fokus. Stichpunkt: emphatisches, agiles Führen.

Investition in Technologie (die Zukunft).

‍Darauf kann man nicht verzichten. Damit die Teams effektiv zusammenarbeiten können, ist ein Umstieg ohne Investition nicht möglich. Es gilt diese als eine Investition in die Zukunft zu betrachten.  

Herausforderung: Es ist davon auszugehen, dass Firmen ihre internen Strukturen auf den Prüfstand stellen müssen, um hier ggf. kräftig nachzubessern. Stichpunkt: digitale Unterschriften, Dokumentenmanagement, Clouds etc.

Chance: Bei der Überprüfung der bestehendenStrukturen ergibt sich oftmals das Potenzial neue effektivere Prozesse einzuführen, die das Unternehmen langfristig zukunftsfähig machen.

Entgegengebrachtes Vertrauen.

‍Zwischen, Organisation und Team, genauso vice versa ist Vertrauen essentiell für eine erfolgreiche Umstellung auf ein hybrides Modell, wie Hybrides arbeiten. Es gilt, eine Kulturdes Vertrauens zu schaffen. Damit Mitglieder des Teams, sich geschützt fühlen, ihnen die Unterstützung und das Vertrauen entgegengebracht werden, das ein jeder braucht, um seine Arbeit so zu erledigen – wie es für den oder die Einzelne am besten funktioniert.

Fazit:  

Wer in der Umsetzung sorgfältig arbeitet und jetzt, nach den Pandemie- bedingten Erfahrungen des letzten Jahres, nachjustiert, kann gestärkt aus dem aktuellen Wandel in die Zukunft wachsen. Firmen berichten, ihre Produktivität nach Umstieg auf ein hybrides Modell gesteigert zu haben.

Sind Arbeitsabläufe angepasst und die Mitarbeiter:innen haben ihre Arbeitspakte klar definiert, sowie ein funktionierendes Controlling ist implementiert, so dass Arbeitsfortschritte für das gesamte Team einsehbar sind, kann es losgehen.

Eine durchdachte Meetingkultur und effiziente sich weiterentwickelnde Kommunikation, sind ebenfalls tragende Säulen.

Auch in Zukunft wird für viele Unternehmen das Büro als zentrale Anlaufstelle in der Arbeitszeit dienen, andere werden ihre Büroräume vielleicht sogar gänzlich abschaffen. Für Mitarbeiter:innen, Führungsetagen und auch für ganze Teams wird bei den meisten Arbeitgebern weiterhin die Möglichkeit der Zusammenkunft bestehen auch wenn es einige oder einzelne Mitglieder gibt, die aufgrund ihrer Wohn-oder Lebenssituation „nur“ virtuell teilnehmen.

Denn das Leben (wie das Arbeiten) ist nicht schwarz oder weiß, wir bewegen uns in Grauzonen und das ist gut so.

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Empowerment = Selbstbefähigung

Durch Empowerment werden Mitarbeiter:innen aktiv in Projekte eingebunden und an Entscheidungen beteiligt. Wenn sie diese nicht sogar selbst treffen. Dies steigert die Motivation der Mitarbeiterin & des Mitarbeiters und stärkt das selbstverantwortliche Lernen durch neue Erfahrungen.

Empowerment ist der Schlüssel für autonomes Arbeiten & ein „befähigtes“ Team.
Worauf es genau ankommt? Wir haben für euch wichtige Punkte gesammelt.


-> 
Feedback-Kultur & klare Kommunikation

Das gilt innerhalb der einzelnen Teams, zwischen Führungskräften und ihren Teams aber genauso für die oberen Managementebenen. Für eine gelungene Feedback- und Kommunikationskultur ist es sinnvoll, Routinen und Prozesse zu etablieren. Diese sollen dann auch für jeden klar und verständlich sind.

-> Transparenter Informationsfluss.

Um ein Gefühl des Vertrauens im Unternehmen zu etablieren ist es unabdingbar offen zu kommunizieren. Damit gemeint sind alle Bereiche. Strategische Maßnahmen, Unternehmenswerte, Marktanteile, die allg. Situation des Unternehmens – das gilt besonders auch in Krisenzeiten!

Denn: Information schafft ein Fundament des Vertrauens. Es wird Dein Team befähigt, eigenständig sowie verantwortungsvoll zu Handeln.

Empowerment, wo ist die Grenze?

-> Vorsicht: Mögliche Überforderung ist zu vermeiden! Ein Team kann nicht von heute auf morgen mit neuen Verantwortlichkeiten überschüttet werden. Dieser Prozess sollte Schritt für Schritt erfolgen.

->
 Teammitglieder in den Prozess einbinden:
Der Empowerment Prozess ist in vollem Gange, das heißt: Das Team kann auch in den Wandel mit eingebunden werden. Welche Wünsche, Erwartungen und Sorgen hegen die Mitarbeiter:innen?

Werden die Punkte achtsam behandelt? Hilft dieser Ansatz, dass sich Deine Mitarbeiter:innen nie alleingelassen oder überfordert fühlen?

Empowerment, den eigenen Führungsstil auf das nächste Level heben!

-> LoLa-Prinzip:

Loslassen ist eine wahre Kunst – insbesondere in Bezug auf virtuelle Führung.
Einerseits solltest Du nämlich Deine Mitarbeiter „empowern“, sprich, unter Verwendung unterschiedlicher Methoden nach und nach Verantwortung an sie übertragen. Andererseits musst Du aber auch lernen, an Dir selbst zu arbeiten sowie in die Selbstorganisation Deines Teams zu vertrauen.

Unser Tipp hierzu:

Versuche Dich nicht zu sehr ins operative Geschäft einzumischen. Sondern lege Deinen Fokus auf strategische Aufgaben und die Weiterentwicklung Deines eigenen Arbeitsbereichs als Führungskraft. Dadurch handelst Du zu hundert Prozent im Sinne Deiner Mitarbeiter:innen und bringst das Unternehmen gleichzeitig effizient voran.

Dich plagt die Angst vor Kontrollverlust? Das ist sehr verständlich. Motiviere Dich dazu, diese Sorgen zu überwinden und halte Dir stets vor Augen, dass Du aufgrund des digitalen Arbeitens schlichtweg einen kleineren Einblick in den Arbeitsalltag Deiner einzelnen Teammitglieder erhältst.

Unsere Coachings für Führungskräfte unterstützen DICH! Den somit kannst du den digitalen Wandel achtsam mitgestalten.


Unser Angebot umfasst von Strategien zum digitalen Moderieren über Lösungen für eine klare Kommunikation bis hin zu Empowering im Netzwerk alles, was Du für die Kreation eines neuen Miteinanders auf digitaler Ebene benötigst.

Das Thema effektives Arbeiten interessiert uns nicht erst seit den Zeiten des Home-Office. Sinnvolles Zeitmanagement ist seit jeher ein großes Thema.

Sicher, jeder hatte schon folgendes Gefühl: Den ganzen Arbeitstag verbringt man am Computer und trotzdem hat man kaum etwas geschafft. Zwar wurden viele Emails versendet, Telefonate geführt, vielleicht sogar mehrere Punkte auf der To-Do-Liste abgehakt, aber wirklich herausragender oder gar innovativer Output war oft nicht dabei. Woran liegt das?

Wir verbringen zu viel Zeit damit, unwichtige und unproduktive Dinge zu tun. Schätzungen gehen davon aus, dass wir pro Arbeitstag mehr als zwei Stunden damit verbringen, unproduktive Arbeiten zu erledigen, manche schätzen den Anteil sogar noch wesentlich höher ein! Diese Arbeit wird als Fake Work und Shallow Work bezeichnet. Natürlich, viele dieser Dinge müssen dennoch gemacht werden. Aber es lohnt sich sehr genau hinzusehen und zu überlegen wo man Einsparungen vornehmen kann um so sein Zeitmanagement zu optimieren.

Der hohe Anteil an Fake Work und auch Shallow Work hat Folgen für die und den Einzelne(n), für das Team und das Unternehmen. 

Worum es geht:

Fake Work – auch Scheinarbeit genannt, bezeichnet all die Dinge im Job, die sich nach Arbeit anfühlen und auch wie solche aussehen, es in Wahrheit aber gar nicht sind. Echte Arbeit bringt das Unternehmen voran, Fake Work dagegen nicht.

Deep Work – „Ein Prozess der Durchführung von beruflichenAktivitäten […] in einem Zustand ablenkungsfreier Konzentration, der die kognitiven Fähigkeiten an ihre Grenzen bringt. Diese Bemühungen schaffen neuen Wert, verbessern Deine Fähigkeiten und sind schwer zu replizieren.“ -Cal Newport

Was zählt zu Fake und Shallow Work?

Was ist das Problem an Fake Work?


Durch die hohe Zeitverschwendung sinkt die Produktivität, es entstehen enorme Kosten. Langfristig steigt die Unzufriedenheit bei Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen. 

Der erste Schritt ist, den Anteil von Fake Work bei sich und im Team zu identifizieren. Kennt man die Schwachstellen, dann heißt es:

Gelingt das, ergeben sich neue Zeitfenster, in denen intensiv und konzentriert gearbeitet werden kann und ein Plus an Extrazeit für qualitative Pausen. 


Unser Fazit:

Fake Work ganz zu vermeiden, ist unmöglich. Sie zu verringern, erhöht die Produktivität, senkt die Kosten, der Gewinn steigt.

Das schafft Platz für Deep Work Phasen, führt zu Zufriedenheit & Motivation auf allen Ebenen!
Es entsteht eine WIN WIN Spirale. 

Das ist genau Dein Thema? Dann ist unser Coaching zum Thema „Digitales Arbeiten im Home Office“ oder unser Coaching Zeit- und Selbstmanagement das richtige für dich.

Seit einem Jahr verbringen viele von uns die meiste Arbeitszeit im Home-Office. Eigentlich sollten wir inzwischen wissen, wie es geht. Trotzdem, Mikrofone, die dann doch noch an sind, oben trägt er Hemd, unten herum Pyjama, Kinder, die nebenbei Hilfe bei den Hausaufgaben brauchen, Meetingteilnehmer*Innen, die während der Zoom Konferenz einschlafen.

Alles schon passiert! Was ok ist und was im Videocall gar nicht geht. Arne klärt auf, in der BR Abendschau. 

In Alexandra Rinschlers und Christine Schlechs Beitrag klärt Arne wichtige Punkte zum Thema:


-> Warum die richtige Körperhaltung so wichtig ist?  
Um Rückenschmerzen vorzubeugen, sollte man sich bestenfalls einen höhenverstellbaren Stuhl mit Lehne organisieren. Denn dieser ermöglicht dir, dass die Arme im 90° Winkel auf dem Tisch aufliegen und auch die Beine im rechten Winkel zum Boden stehen.  
Profi-Tipp: Ein Stehpult kann für die nötige Abwechslung sorgen und so Rückenbeschwerden wirksam vorbeugen. 
 
-> Warum es so wichtig ist, auch auf Distanz in Kontakt zu bleiben.
Durch den verringerten sozialen Kontakt zu den eigenen Kolleginnen und Kollegen sind wir vielmehr auf digitale Absprachen angewiesen. Nutzt also die verfügbaren Kommunikationstools wie E-Mail, Telefon, Skype, MS-Teams, Zoom etc. um im Informationsaustausch zu bleiben, die Beziehung zu den Kollegen aufrechterhalten und, damit der/die Teamleiter*In den Überblick zu den aktuellen Themen behält.

Doch die Arbeit im Home-Office birgt auch Chancen!


Endlich im eigenen Bio-Rhythmus arbeiten. Achtet darauf, wann eure Produktivitätshochs und -tiefs sind. So startet der eine seinen Tag lieber schon um 7.00 Uhr morgens, während der andere erst um 9.00, aber dafür länger in den Abend rein arbeitet. 
Achtung: Klärt vorab gemeinsame Zeiten in eurem Team, in welchen ihr erreichbar sein solltet und plant dementsprechend euren eigenen Arbeitstag im Homeoffice. 

Digitaler Wandel, Arbeiten im Home-Office und virtuelle Führung sind Themen, die Dich bewegen? Dann haben wir das passende Format für Dich im Angebot, sowohl für Einzelpersonen als auch für Unternehmen.

Arbeiten in virtuellen Teams ist am Puls der Zeit – mehr denn je! Selbst Firmen, die sich langsam an die Digitalisierung herantasten wollen, möchten nun Coronabedingt handeln und Home Office Lösungen anbieten. Das birgt Schwierigkeiten, aber ebenso große Chancen – weit über Pandemiezeiten hinaus!

1. Augen auf bei der Zusammenstellung deiner Virtuellen Teams:

Du denkst, die Kollegen sehen sich nicht ständig, da kommt es nicht so sehr darauf an, ob die Chemie stimmt? Das Gegenteil ist der Fall! Gerade virtuelle Teams stehen in ständigem Kontakt und müssen an einem Strang ziehen, um zum Ergebnis zu kommen. Da die die nonverbale Kommunikation eingeschränkt ist, sollten die Kollegen, wenn möglich, auf einer Wellenlänge liegen.

Tipp: Teambuilding Maßnahmen funktionieren auch virtuell – sie schaffen Nähe, auch auf Distanz!

2. Mach es Dir einfacher, mit den passenden Tools an Deiner Seite:‍

Emails und Telefonate, das sind die gängigsten Mittel der Wahl in unserer heutigen Arbeitswelt. Für digitale Teams reicht das nicht aus. Daher: Nutze die verfügbaren Tools, um den Work-Flow zu verbessern. Beliebte Arbeits-Alltagshelfer wie Google Docs, I-Cloud, Dropbox fördern einen gekoppelten Arbeitsablauf. Alle Mitglieder im Team können parallel auf die Daten zugreifen, diese ggf. sogar bearbeiten.  

Tipp:  Auch für die Meeting Kultur ist es angebracht, Telefontermine mit visuellen Mitteln zu unterstützen. Die Angebote sind vielseitig von Skype, Teams oder Zoom – dem virtuellen Team-Meeting ist Tür und Tor geöffnet.

3. Struktur, Struktur, Struktur:

Wenn alle Mitarbeiter an verschiedenenOrten sitzen, kann es schnell passieren, dass jeder sein eigenes Süppchen kocht, so das große Ganze aus den Augen verliert. Daher: Gib deinem TeamStruktur durch klare Rahmenbedingungen. Mit wöchentlich festgelegtem Joure fixe, hier kommt das ganze Team zusammen und jeder bekommt Gelegenheit seinen StatusQuo zu präsentieren. So bleibt auch das Team in Kontakt.‍

Fun Tipp: Nutze diese Termine auch für Teambuilding Aktivitäten, indem du kleine virtuelle Spiel-Sequenzen einbaust, die Spaß machen und die Atmosphäre auflockern.

4. Feedback ist das A und O:

In virtuellen Teams fallen die wichtigen „Tür- und Angelgespräche“ weg. Man trifft sich nicht am Kaffeeautomat um „mal eben was zu bequatschen“. Daher: Nutze Videokonferenzen auch für regelmäßige kurze Vier-Augen-Gespräche. Achte hierbei auf Deine Sprache! Im virtuellen Umgang ist Mimik und Gestik, die nonverbale Kommunikation oft eingeschränkt, die herrschende Stimmung lässt sich nicht so leicht einfangen wie im Realen.

5. Ziele formulieren:

Es wird immer wieder betont, denn man kann es nicht oft genug sagen. Digitale Teams benötigen besonders einfühlsame, aber auch glasklare Führung. Dazu gehört auch, dass die Ziele nicht nur detailliert formuliert sind, sondern auch immer wieder angesprochen werden. Ziele für jeden einzelnen ebenso, wie die Ziele für das gesamte Team.

Tipp: Lege leicht erreichbare mittelfristige Meilensteine fest, um schneller Erfolgserlebnisse zu kreieren. Das motiviert Deine Mitarbeiter.

Die letzten Monate waren für alle eine große Herausforderung. Nicht nur Einschränkungen im Privatleben begleiten uns seitdem. Auch im beruflichen Umfeld müssen wir uns neu orientieren.

Der Großteil der Unternehmen hat ihre Mitarbeiter ins Home Office geschickt. Viele von uns begrüßen die Veränderungen und die Arbeit von zuhause. Endlich geht es in Richtung Digitalisierung voran. Wenn auch gezwungenermaßen. Die neu gewonnene Flexibilität bringt für viele Vorteile mit sich. Es ist aber auch nicht von der Hand zu weisen, dass die neue Arbeitsweise ein Umdenken erfordert.

Vielen Arbeitnehmern fällt es zusehends schwerer den Spagat zwischen Arbeit und Privatleben zu meistern. Die Grenzen verschwimmen immer mehr, wenn der Arbeitsplatz plötzlich im eigenen Wohnzimmer steht.

Auch Führungskräfte haben mit der neuen Situation und dem Digitalen Wandel zu kämpfen. Ihnen fehlt der direkte Draht zu den Mitarbeitern. Das einfache Zurufen und Abfragen von Projektständen auf dem Flur gibt es nicht mehr. Die Zusammenarbeit im Team muss neu organisiert werden. Zudem muss darauf geachtet werden, dass der soziale Kontakt nicht verloren geht.

Wie Dir das gelingt und Du im New Normal achtsam agierst, zeigt Dir Arne in unserem kurzen Video und gibt Dir dabei 6 hilfreiche Tipps an die Hand, die Du sofort umsetzen kannst.

Wenn Du genauer wissen möchtest was Du unternehmen kannst, um in diesen herausfordernden Zeiten einen achtsamen Führungsstil zu verfolgen, dann klicke auf den unten stehenden Link und sieh Dir unsere Coaching-Option an:

New Normal – Achtsames Führen im Digitalen Wandel

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